Die 18-Monats-Regression ist ein ganz bedeutender Meilenstein in der Entwicklung eines Kleinkinds und geht oft Hand in Hand mit dem Beginn der Autonomiephase.
Was ist die 18-Monats-Regression?
Die sogenannte “18-Monats-Regression” bezieht sich auf eine Phase, in der viele Kleinkinder zwischen dem 16. und 19. Lebensmonat erneut plötzliche Veränderungen in ihrem Schlafverhalten zeigen. Oft wird zu diesem Zeitpunkt der Tagschlaf verweigert. Es handelt sich auch hier um eine normale Entwicklungsphase, die Eltern oft vor neue Herausforderungen stellen kann.
Während der 18-Monats-Regression können Kinder Schwierigkeiten beim Einschlafen haben, häufiger und unregelmäßiger schlafen oder vermehrt nachts aufwachen. Viele Eltern sind von den plötzlichen Stimmungsschwankungen und Wutausbrüchen ihres Kindes überrascht.
Ursache und Dauer
Hallo Autonomiephase!
In dieser Phase beginnen Kinder, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken und zu erkennen, dass sie eine eigene Identität besitzen. Sie versuchen, ihre Umgebung eigenständig zu erkunden und Entscheidungen zu treffen.
Obwohl es sich wie ein Rückschritt anfühlt, handelt es sich um einen neuen, sehr großen Meilenstein in der kindlichen Entwicklung und dauert 6-8 Wochen. Jede Schlafregression ist ein Fortschritt! Diese Phasen sind für uns Eltern anstrengend, doch sie sind für unsere Kinder enorm wichtig! Dein Kleinkind verweigert nicht mit Absicht den Schlaf!
Neue Entwicklungen
Soziale Interaktion:
Das Interesse am gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern und ersten Rollenspielen wird nun immer mehr. Dein Kind wird dich auch immer mehr versuchen zu imitieren und sowohl Wörter, als auch Bewegungsmuster nachahmen.
Fein- und Grobmotorik:
Laufen, Rennen, Klettern – es gibt wirklich kein Halten mehr und dein Kleinkind ist gefühlt immer in Bewegung.
Sprachentwicklung:
Der Wortschatz deines Kindes wird immer mehr, manche beginnen nun auch 2-Wort-Sätze zu sprechen.
Selbstständigkeit:
Der Wunsch alles selbst mach zu wollen nimmt stark zu. Damit verbunden kann dein Kind auch einfache Zusammenhänge erkennen und erste Lösungen für Probleme entwickeln.
Emotionale Entwicklung:
Der Ausdruck von Gefühlen wie Freude, Trauer und Frust klappt immer besser. In diesem Alter nimmt die Häufigkeit und Intensität von Wut zu.
Insbesondere aufkommende Wut kann den Alltag mit Kleinkind manchmal sehr herausfordernd gestalten. Der Frust aus dem Tag überträgt sich dann auch manchmal auf den Schlaf.
Tipps & Tricks
Ausreichend Zeit zur Exploration der Umwelt und viel Bewegung an der frischen Luft.
Am Abend kann sich eine JA-Umgebung positiv auf die ESB auswirken.
Sollte dein Kind den Tagschlaf verweigern, dann geht am Abend früher ins Bett. Sorgt einer Übermüdung vor!
Das Begleiten von Gefühlen ist nun besonders wichtig. Wutausbrüche können intensiv sein, erfordern daher viel Feingefühl und Geduld bei den Eltern.
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