Was ist ein Übergangsobjekt?
Das bekannteste Übergangsobjekt ist das klassiche Schnuffeltuch. Es darf aber auch jedes andere Objekt sein! Ein Kuscheltier, ein Spielzeugauto oder ein Suppenlöffel.
Der Sinn hinter einem Übergangsobjekt ist es, dass das Kind ein Gefühl von Sicherheit vermittelt bekommt. Es soll zu einem geliebten Begleiter des Kindes werden und kann ihm Trost spenden, insbesondere in stressigen oder ungewohnten Situationen, z.B. bei einem Start in die KiTa.
Übergangsobjekt etablieren:
Das Übergangsobjekt ist in jeder der folgenden Situationen dabei: Stillen/Flasche, Wickeln, Umziehen, Kinderwagen, Autofahren, bei Trennung von der Bezugsperson, in der Einschlafbegleitung und wenn sich das Kind weh getan hat.
Biete deinem Kind aktiv das Übergangsobjekt an und gib ihm einen Namen. Sag zum Beispiel “Schau mal, Teddy Bobo hilft beim Windeln wechseln.” oder im Auto “Teddy Bobo sitzt auf deinem Schoß und kuschelt mit dir.”
Wichtig zu wissen:
Das Übergangsobjekt kann dich als erste Bindungsperson niemals ersetzen.
Es ist kein Wundermittel, mit dem dein Kind die KiTa-Eingewöhnung ohne Trenungsschmerz meistert und auch nicht die Lösung für das Co-Sleeping. Es ist lediglich eine kleine Hilfe für dein Kind, um in zukünftigen Trennungssituation einen Anker der Vertrautheit zu haben.
Die Einführung eines Übergangsobjektes dauert meist sehr lange, mind. 4 Wochen bis zu mehrere Monate. Biete es daher konstant an und lass dich nicht beirren, wenn dein Kind über einen langen Zeitraum kein Interesse daran zeigt. Eventuell wählt dein Kind am Ende auch ein ganz anderes Übergangsobjekt für sich aus.
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